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Internistische Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Christoph Rothfuß
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologe
Dr. med. Jochen Heinzmann
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie


Barrett-Ösophagus

Unter einem Barrettösophagus versteht man Schleimhautveränderungen der unteren Speiseröhre durch langjährigen Rückfluss (Reflux) von Magensäure. Auf dem Boden eines bestehenden Barrett-Ösophagus kann sich nach einigen Jahren bösartiges Gewebe bis hin zum Speiseröhrenkrebs entwickeln. Glücklicherweise sind nur relativ wenige Patienten mit Barrettösophagus von einer bösartigen Schleimhautveränderung betroffen. Nichtsdestotrotz ist eine genaue Überwachung der Barrett-schleimhaut wichtig, um bereits Vorstufen oder frühe Formen von Krebs erkennen zu können. Denn gerade diese frühen Krebsformen lassen sich häufig noch mit dem Endoskop, also sehr schonend von innen und unter Vermeidung einer chirurgischen Speiseröhrenentfernung, behandeln. Patienten mit Barrett-Ösophagus leiden häufig unter Refluxbeschwerden, welche sich beispielsweise als Sodbrennen, Schmerzen hinter dem Brustbein oder Husten bis hin zu asthmaartigen Beschwerden äußern können. Daher ist es sinnvoll, Menschen mit chronischen Refluxbeschwerden eine eimalige Speiseröhrenspiegelung zu empfehlen um einen Barrett-Ösophagus zu erkennen bzw. auszuschließen. Im Rahmen einer Ösophagogastroduodenoskopie (Magenspiegelung) kann die Diagnose eines Barrett-Ösophagus gestellt werden. Um die Barrettschleimhaut genau untersuchen zu können, kommen zusätzlich zur herkömmlichen Endoskopie moderne Verfahren der Färbeendoskopie (Chromoendoskopie und virtuelle Chromoendoskopie) zur Anwendung. Auch werden Gewebeproben entnommen, welche dann einem Pathologen zur Begutachtung zugesandt werden.


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