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Internistische Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Hans E. Heinzmann
Facharzt für Innere Medizin
Dr. med. Jochen Heinzmann
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
Dr. med. Christoph Rothfuß
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologe


Die Untersuchung

Untersuchung des ganzen Dickdarms und des Endteils des Dünndarms (terminales Ileum) mit einem flexiblen Videoendoskop der neuesten Gerätegeneration in HD Technologie mit virtueller Chromoendoskopie. Die Untersuchung kann unter Sedierung durchgeführt werden, die aber häufig nicht erforderlich ist. Die Entscheidung zur Sedierung erfolgt individuell im Gespräch mit der/dem Patientin/en. Nach einer Sedierung mit einer intravenösen Injektion ist das Führen eines Kraftfahrzeugs aus juristischen Gründen für 6 Stunden nach der Untersuchung verboten. Voraussetzung für eine sichere Diagnostik und eine möglichst wenig belastende Untersuchung ist die optimale Reinigung des Darmes vor der Untersuchung. Die Darmspülung gelingt mit einer speziellen Trinklösung, die von der Darmschleimhaut nicht aufgenommen werden kann und den Darm unverändert passiert. Nach der Untersuchung kann sofort wieder gegessen und wenn keine Sedierung erfolgt ist, auch jede Tätigkeit wieder aufgenommen werden. Da wir für die erforderliche Entfaltung des Darmes grundsätzlich CO2 und nicht wie häufig üblich Raumluft insufflieren, bleiben die unter Raumluftinsufflation häufig beobachteten, teilweise schmerzhaften Blähungen nach der Untersuchung aus. C02 wird im Gegensatz zu herkömmlicher Raumluft von den Schleimhäuten resorbiert und bereits während der Untersuchung über die Lungen abgeatmet, womit Blähungen verursachende Luftansammlungen vermieden werden. Der Einsatz von CO2 ist eine Serviceleistung unserer Praxis, die wir nicht in Rechnung stellen. Die Untersuchung erlaubt eine sichere Erkennung und Entfernung von gutartigen Vorstufen bösartiger Erkrankungen des Dickdarms, den sogenannten Polypen. Wir wissen, dass Darmkrebs fast ausschließlich aus solchen gutartigen Polypen entsteht. Durch Entfernung der Polypen (Polypektomie) kann Darmkrebs verhindert werden, weshalb Darmkrebs als eine vermeidbare Erkrankung anzusehen ist. Vorsorgekoloskopien werden von gesetzlichen Krankenkassen ab dem 55. Lebensjahr und von den privaten Krankenkassen ab dem 50. Lebensjahr empfohlen und erstattet. Bei Patienten mit erhöhtem Risiko sind Vorsorgekoloskopien auch deutlich früher angezeigt, was im Einzelfall entschieden werden muss.

http://www.darmkrebs.de/risikotest


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